S-Broker mit positivem Geschäftsergebnis

Vor ein paar Tagen am 15. Januar 2010 hat der Sparkassen Broker den Break-Even geschafft. Im Geschäftsjahr 2009 verdiente der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe 280.000 €. Die Kundenzahl liegt bei 175.000, die 1,1 Millionen Trades ausmachten.  Das sind 6,3 Trades pro Kunde.

S-Broker ist aus Pulsiv entstanden. 2001 kauften die deutschen Sparkassen die Tochter von HSBC Trinkaus & Burkhardt. So richtig glücklich scheinen sie bisher mit ihm nicht geworden zu sein. Nach 9 Jahren den Break-Even und das mit mickrigen 175.000 €, da sind normalerweise die Gesellschafter schon insolvent.

Vor Kurzem wurde eine strategische Neuausrichtung beschlossen, mit der sich der Sparkassen Broker nunmehr auf Angebote für Vieltrader fokussiert. Dazu wurde das Angebot um eine Trading-Software ergänzt (die werde ich zu einem späteren Zeitpunkt sicher noch hier testen) und für Trader gibt es eine neue Rabattstaffel.

Ich bin gespannt, was man in Zukunft vom S-Broker noch erwarten darf. Nach dem Beinahe-Verkauf nun die Neuausrichtung. Ein Selbstläufer wird es sicher nicht. Das Segment ist nicht so groß und schon von anderen Marken besetzt.

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.Google+

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