Smartbroker mit 0,00€ Angebot

Der Smartbroker optimiert sein Angebot weiter und bietet Sonderkonditionen für ausgewählte Handelsplätze. Bislang kostete jede Order pauschal 4,00€, was Smartbroker bereits an einigen Handelsplätzen die Pole Position bescherte. Ab sofort werden die Trades an gettex für 0,00€ abgerechnet und Trades über Lang & Schwarz kosten nur noch 1,00 €.

Um in den Genuss der rabattierten Gebühren zu kommen, ist ein Mindestordervolumen von 500€ pro Trade notwendig. Trades mit einem niedrigeren Ordervolumen werden – wie bisher – mit 4,00€ abgerechnet.

gettex ist der elektronische Handelsplatz der Börse München. Dort können ca. 3.600 deutsche und internationale Aktien, 2.100 Investmentfonds, ETFs und Anleihen gehandelt werden. Marketmaker ist die Baader Bank.

Lang & Schwarz ist der beliebteste außerbörsliche Handelsplatz. Dort können ca. 7.300 Aktien, 5.800 Anleihen, 1.500 ETFs und 2.000 Fonds gehandelt werden. Der Clou dabei, Lang & Schwarz bietet den Handel börsentäglich von 7:30 bis 23:00 Uhr und sogar am Wochenende an.

Derivate für 3 Emittenten für 0,00€

Außerdem hat Smartbroker auch eine Lücke im Handel mit Derivaten geschlossen. Ab sofort gibt es drei Premium-Partner, mit denen deren Derivate für 0,00€gehandelt werden können. Auch hier gilt ein Mindestordervolumen von 500€ pro Trade.

Die drei Derivate-Partner sind:

  • Morgan Stanley
  • HSBC
  • Vontobel

Weitere Millionen für die Vermarktung von Smartbroker

Anfang Mai hatte der Betreiber hinter Smartbroker, die wallstreet:online AG, bekanntgegeben, dass weitere Millionen für die Vermarktung des Smartbrokers zur Verfügung gestellt werden sollen.

Der erst im Dezember 2019 gestartete Broker wächst bereits jetzt stärker, als geplant. Bis Ende April zählte der neue Broker bereits 20.000 Kunden. Für 2020 wird nun mit 60.000 Kunden geplant. Um dieses Wachstum zu stemmen, stellt die wallstreet:online AG nun bis zu 5,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld ist für Marketing und für technische Verbesserungen eingeplant.

Zudem hatte Smartbroker im Mai bekanntgegeben, 34.000 Depots von der Volkswagen Bank zu übernehmen. Der Kaufpreis dafür soll bei 5,0 Millionen Euro liegen.

Fazit

Mit der neuen Preispolitik greift der Smartbroker nicht nur die etablierten Broker wie Flatex und onvista bank an, sondern schließt auch gleichzeitig die Flanke zu den sog. 0,00€-Brokern (justTRADE, Trade Republic und GRATISBROKER). Insbesondere der GRATISBROKER muss sich nun nach seiner Existenzberechtigung fragen. Denn dieser setzt bisher ausschließlich auf den Handelsplatz gettex bei einem identischen Mindestordervolumen von 500€.

Viel bemerkenswerter ist aber die Preispolitik für den Handelsplatz Lang & Schwarz. Dieser gehört zusammen mit Tradegate zu den beliebtesten Handelsplätzen in Deutschland überhaupt. Mit einer Ordergebühr von 1,00€ ist dieser Handelsplatz nun bei Smartbroker unschlagbar günstig bepreist. Insbesondere wikifolio-Fans wird es freuen, denn damit können ab sofort sämtliche wikifolios zu den günstigen Konditionen über Smartbroker gehandelt werden.

Mit der neuen Premium-Partnerschaft mit den drei Emittenten wird Smartbroker auch für Derivate-Trader eine ernstzunehmende Alternative. Allerdings bietet der Marktführer Flatex Premium-Partnerschaften mit 7 Emittenten an. Für echte Daytrader reicht das Angebot be9i Smartbroker in dem Bereich aber immer noch nicht, denn es fehlt bislang noch eine Handelssoftware. Zudem reicht das Web-Trading qualitativ noch nicht an die Marktführer heran.

Ich habe seit Dezember letzten Jahres ein Depot bei Smartbroker. Lest hier meinen fortlaufenden Smartbroker-Erfahrungsbericht.

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.mein Depotvergleich der Top-Broker

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