Gegenwind für CFD Broker in Deutschland

Zuletzt haben immer mehr deutsche Anleger hochgehebelte Produkte wie CFDs bei ihren Brokern nachgefragt. Das hat zu einem größeren Angebot geführt und mit S-Broker und comdirect bieten nun auch zwei große deutsche Onlinebroker den Handel mit CFDs an. Die comdirect hat dies komplett in Eigenregie mit der Commerzbank als Marketmaker realisiert und der Sparkassen-Broker in Kooperation mit dem CFD-Abwickler Cefdex, der auch für Flatex und ViTrade die Abwicklung des CFD-Handels umsetzt.

Nun allerdings hat die Berichterstattung in den deutschen Finanzmedien umgeschwenkt und der Handel mit CFDs wird als reine Zockerei dargestellt. Statt für die Innovationen gelobt zu werden, bläst den beiden Instituten comdirect und S-Broker nun der Wind ins Gesicht. Die beiden Institute müssen sich öffentlich fragen lassen, warum diese ihren Kunden diese „gefährlichen“ Produkte anbieten. Davon, dass bisher dutzende von ausländischen Brokern das Geschäft in Deutschland machten, ist leider keine Rede in der Berichterstattung.

Eigentlich wollte auch der onlinebroker maxblue, bis vor kurzem noch CFDs einführen. Doch nach dieser Berichterstattung hat die Deutsche Bank, deren Tochter maxblue ist, erstmal abgewunken und das Projekt auf Eis gelegt. Schade, denn insbesondere die comdirect hat ein klasse CFD-Produkt hingestellt, mit dem auf echte Xetra-Kurse getraded werden kann und damit die Messlatte für Wettbewerber schon sehr hoch legt.

Schlau gemacht hat es die DAB-Bank, die auch ein hochgehebeltes Produkt anbietet, es aber Margin-Trading nennt und damit nicht in die CFD-Diskussion gerät.

Wer außer den Angeboten von comdirect, S-Broker und Flatex noch weitere cfd broker kennenlernen möchte, sollte insbesondere auf die Kursstellung achten und auf welche Basiswert-Indikationen man handelt.

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.Google+

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