Studie: 75% aller Transaktionen außerbörslich

Die DAB Bank hat vor einigen Tage eine Studie zum Handelsplatzverhalten ihrer Kunden veröffentlicht. Danach werden mittlerweile fast 75% aller Trades im außerbörslichen Handel abgewickelt.

Untersucht wurden Transaktionen in Aktien, Fonds, Anleihen und Derivaten. Für die einzelnen Wertpapierarten fällt das Ergebnis unterschiedlich aus. Aktien werden nur zu 50% außerbörslich gehandelt und wenn, dann häufig außerhalb der Xetra-Handelszeiten. Wie zu erwarten war, liegt der Anteil an außerbörslichen Transaktionen im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine mit 90% deutlich höher.

Gründe für die Zunahme des außerbörslichen Handels gibt es viele:

– günstigere Gebühren. Gerade bei Derivaten, die häufig hin- und her gehandelt werden, fallen niedrigere Ordergebühren stärker ins Gewicht.
– längere Handelszeiten: die meisten Emittenten handeln bis 22:00 Uhr. Lang & Schwarz sogar bis 23:00 Uhr und am Wochenende. Hier lauert jedoch auch eine Gefahr, denn außerhalb der regulären Börsenhandelszeiten gibt es keinen „Referenzkurs“ und Kursauf- oder -abschläge können höher ausfallen.

Außerbörslicher Handel bei der DAB-Bank

Die DAB-Bank hat sich im Bereich des außerbörslichen Handels einen Namen unter Tradern gemacht. Der außerbörsliche Handel wird dort „Sekundenhandel“ genannt und im Handel mit diversen Emittenten, den „StarPartnern“ gibt es deutlich verbilligte Konditionen ab 4,95€ Festpreis pro Order.

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.Google+

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  1. Außerbörslicher Handel auch unter Privatanlegern immer beliebter - 29. April 2013

    […] der Außerbörsliche Handel deutlich zunimmt schmeckt der EU dagegen wenig. Deshalb hat sie zum 1. Januar 2013 eine neue Regulierung […]

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