Anleger greifen in volatilen Zeiten verstärkt zu CFDs

Die Turbulenzen an den europäischen Finanzmärkten haben zu einer erheblichen Steigerung des Handelsvolumens an den Börsen geführt. Zuletzt hatte flatex einen Rekordumsatz für den Monat August verkündet. Doch nicht nur der Handel mit klassichen Wertpapieren hat davon profitieren können, sondern die Anleger griffen auch verstärkt zu CFDs (Contracts for Difference).

So gab der CFD-Broker CMC Markets an, dass im August das Handelsvolumen mit CFDs im Vergleich zum Vormonat um 51 % gestiegen ist. Unter den CFD-Anlageklassen hat Gold mit einem Zuwachs von 280 % den größten Anteil verzeichnet. Der Handel mit CFDs auf den DAX30 stieg im August um 150 %.

Ergänzend zu einer Geldanlage in Aktien lassen sich mit CFDs in volatilen Märkten hohe Renditen erzielen oder Absicherungsstrategien kostengünstig umgesetzen. Zuletzt hatte die Produktklasse einen großen Imagegewinn verbuchen können, weil die comdirect mit einem eigenen CFD-Angebot gestartet ist. Neben den klassichen CFD-Brokern, die größtenteils aus dem angelsächsischen Raum kommen, haben S-Broker, flatex, ViTrade, Postbank (über eine Kooperation mit CityIndex) und CortalConsors (über eine Kooperation mit FX Direkt) als deutsche Anbieter CFD in ihr Angebot aufgenommen.

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.Google+

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