Aktuelle Studie: Vergleichsseiten überzeugen 9 von 10 Nutzern durch einfachen Überblick über Produkte und Anbieter

Die auf Finanzdienstleisterseite mancherorts geäußerte Skepsis gegenüber Vergleichsseiten wird auf Kundenseite nicht geteilt – ganz im Gegenteil. Die Nutzer solcher Seiten loben explizit die Möglichkeit, Anbieter und Tarife einfach und schnell zu vergleichen und Verträge direkt abzuschließen. Dementsprechend zeigen sich die Nutzer mit dem gebotenen Service mehrheitlich zufrieden. Versicherer und Banken sollten sich daher überlegen, ob sie gegebenenfalls bestehende Ressentiments gegenüber Vergleichsseiten im Netz überwinden und den kundenseitig wachsenden Wunsch nach Kostentransparenz über Vergleichsseiten für sich nutzen wollen. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie „Comparison Check“ des Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics, für die über 1000 Nutzer von Finanzvergleichsseiten in den letzten drei Monaten befragt wurden.

Etwa jeder zweite Nutzer (45%) besucht konkrete Vergleichsseiten, weil er diese bereits vorab kannte. Ebenso viele verlassen sich bei der Suche aber auch auf die Ergebnisse von Suchmaschinen, mit deren Hilfe sie Vergleichsseiten aufspüren. Werbung, Fachartikel oder Empfehlungen von Freunden aktivieren dagegen weniger als jeden Fünften dazu, eine derartige Seite aufzusuchen. Die bekanntesten Vertreter aus den Reihen der Vergleichsseiten für Finanzdienstleistungsprodukte sind aktuell (in alphabetischer Reihenfolge): Check24.de, Finanzen.de, Finanzscout24.de, Geld.de, Günstiger.de, Preisvergleich.de, Tarifcheck24.de, Toptarif.de, Vergleich.de und Versicherungen.de. Die höchste Wertschätzung der Nutzer genießt das Vergleichsportal Onvista.de.

Dementsprechend wird kundenseitig die Einfachheit, mit der man sich über Vergleichsseiten online über Finanzprodukte informieren kann, als zentraler Mehrwert bezeichnet. 64% geben an, dass sie durch diesen Service mehr Informationen über verschiedene Anbieter und deren Produkte erhalten. Und mehr als jeder Zweite (53%) glaubt, dass sich seine Auswahlmöglichkeit dadurch insgesamt vergrößert.

Die Möglichkeit, dass dabei Daten weitergegeben werden könnten, treibt nur wenige Skeptiker um. Lediglich 29 Prozent derjenigen Befragten, die aktuell nicht über eine Vergleichsseite abschließen würden, haben Sorge davor, dass diese Daten an andere Gesellschaften weitergeben könnten.

Quelle: YouGovPsychonomics

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Autor:Thomas

hat früher bei einem Online-Broker gearbeitet. Berichtet hier über Neukundenaktionen, Vor- und Nachteile bestimmter Broker, Konditionsmodelle und Trading-SetUps.Google+

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